Einen fesselnden und klaren Schreibstil hat die Autorin Serena Valentino.
In dem Band 1 der Disney Villain Reihe geht es um die Geschichte der Bösen Königin, die zu Beginn ein großes Herz hatte und für ihre Familie alles täte. Selbst für ihre Stieftochter Schneewittchen schreckt sie nicht davor zurück, dem König (Schneewittchens Vater) eine ordentliche Ansage zu machen und in seine Knie zu zwingen. Doch mit dem Tod ihres Ehemannes aka Königs verlor sie ihre Selbstlosigkeit und versank in Eitelkeit. Man vermag es mit ihrer schweren Kindheit im Roman zu rechtfertigen, dass sie sich boshaft gegenüber ihre Angestellten im Schloss und ignorant gegenüber ihrer Stieftochter verhielt, weil die Königin von ihrem Vater immer als „hässlich“ und dergleichen beleidigt wurde. Doch dieser Zusammenhang erschließt sich für mich nicht. Die Verdrehten Schwestern Martha, Ruby und Lucinda schenkten der Königin den altbekannten verzauberten Spiegel, worin der Sklave, die Seele ihres Vaters, gefangen ist. Aus dem Nichts stellt sie ihm die Frage, ob sie die Schönste im ganzen Land sei, um vielleicht zu erfahren, ob ihr Vater sie früher nur angelogen hätte. Der Vater hatte die Verdrehten Schwestern darum angebettelt, um die Königin weiter zu manipulieren. Es ist der Wahnsinn, dass ihr Vater sie bis nach seinem Tod weiterverfolgte.
Die Geschichte baute sich so immer weiter auf, bis sie zuletzt von diesen Menschen, denen sie grundsätzlich nicht vertrauen kann, einen Tee annahm, der sie dann von Grund auf Böse machte.
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